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Analyse: Immer mehr Unternehmen setzen auf Weiterbildung als Benefit

Fachliche und persönliche Weiterentwicklung wird künftig immer wichtiger, um in der digitalen Arbeitswelt attraktiver Arbeitnehmer und -geber zu bleiben. Immer mehr Firmen geben daher in Stellenangeboten ihre Weiterbildungsoptionen an, wie eine aktuelle Analyse zeigt.

Die Veränderungen in unserer Arbeitswelt sind unausweichlich. Um ausreichend gerüstet zu sein, werden Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen immer wichtiger für Unternehmen. Auch aus Sicht von Bewerbern sind Arbeitgeber besonders attraktiv, wenn sie in Stellenanzeigen Weiterbildungen erwähnen.

Fast jedes dritte Jobangebot wirbt mit Weiterbildungen

Der BAP-Jobnavigator hat rund 1,3 Millionen Jobangebote im Oktober 2021 untersucht um herauszufinden, wie viele Unternehmen mit Fort- und Weiterbildungen werben. Wie die Ergebnisse zeigen, wurde im Oktober in rund 400.000 Stellenanzeigen die berufliche oder fachliche Weiterbildung als Benefit angegeben. Das entspricht rund 30,7 Prozent aller veröffentlichten Anzeigen in diesem Monat und rund 37,7 Prozent der Unternehmen, die einen Job ausgeschrieben haben.

Besonders für Fachkräfte im Gesundheitswesen werden Weiterbildungen häufig angeboten. Jede zweite Stellenbeschreibung wirbt mit diesem Benefit. Doch auch im Consulting bieten 39,9 Prozent der Jobangebote Weiterbildungen an. Darüber hinaus sezen vor allem die IT- und Telekommunikationsbrache (32,3 Prozent) und andere technische Berufe (30,7 Prozent) auf Weiterbildungsangebote, um als Arbeitgeber attraktiv zu sein.

Darüber hinaus geben auch 6,6 Prozent der Stellenanzeigen an, dass potentiellen Mitarbeitern Fortbildungen angeboten werden. Diese sind in der Regel berufsspezfischer und dienen der Entwicklung beruflicher Qualifikationen, die stetig an den jeweiligen Beruf angepasst werden. Umschulungen zur vollständigen beruflichen Neuorientierung werden von rund 0,4 Prozent der Jobanzeigen angeboten.

Der Aufwärtstrend von Weiterbildungen hat durch Corona nicht nachgelassen, sondern ist in den vergangenen Monaten ganz im Gegenteil verstärkt in den Fokus gerückt. Viele Unternehmen haben die Kurzarbeit oder freie Kapazitäten für die Weiterqualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter genutzt. Besonders relevant waren dabei Online-Angebote“, erläutert Florian Swyter, Hauptgeschäftsführer des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister e.V. (BAP).

Geschrieben von

Nina Rath ist Bachelor of Science in Marketing und als Journalistin zuständig für tagesaktuelle News aus der Marketing- und Internet-Welt.

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